Das Leben geht weiter

Heute mal ein kleines Lebenszeichen von uns, falls es doch noch jemanden interessiert, wie es mit uns weiter geht.

Nach einem solchen Jahr (Hausbau und Nachwuchs) sind wir auch erstmal in ein „Faulheitsloch“ gefallen, es stehen teilweise immer noch Bilder auf dem Boden, anstatt an der Wand zu hängen. Aber mit der Sonne kamen im Frühjahr auch die Lebensgeister wieder und jetzt geht’s schon wieder richtig los (siehe Terrasse weiter unten)

Wichtigster Meilenstein im Winter: Wir haben seit dem 24.02.2014 endlich Telefon und Internet! Nach dem die Telekom uns nach monatelangem Warten und Vertrösten mitgeteilt hat, dass ein DSL-Anschluss bei uns nicht möglich sei (kein Port frei), haben wir uns an diverse andere Anbieter gewandt, die alle entweder gar kein Internet anboten („Probieren Sie doch mal UMTS/LTE“) oder ebenfalls nichts frei hatten. Dann kam 1&1 und innerhalb von 4 Wochen hatten wir unseren Telefon-/Internetanschluss mit einer höheren Verbindungsrate als in der alten Wohnung über Kabel. Das war supersuper!

Wenig Positives gibt es hingegen von der Mängelbehebung durch Town & Country zu berichten: 5 Monate sind seit der Hausübergabe vergangen und wir warten unter anderem immer noch auf die Leiter für den Schornstein (darum haben wir übrigens auch immer noch keinen Kamin), die Abdichtung der offenen Stellen im Dach an der Solaranlage usw. Dafür kam zwischendrin eine Mahnung von T&C, dass wir doch schon einen Teilbetrag der Endsumme frei geben sollten. Unsere Antwort war, dass wir gerne etwas freigeben, wenn wir denn für die Mängel aus der Aufstellung jeweils die Kosten in € und einen Fertigstellungstermin erhalten – seit dem herrscht Schweigen.

Ganz nebenbei erfuhren wir auch von einem weiteren „Missgeschick“ unserer Bauleiterin: normalerweise wird der Maler für Carport und Wintergarten nach Fertigstellung Außenputz und vor der Farbe (der ein oder andere erinnert sich) ran geholt. Das wurde bei uns schlicht vergessen, weshalb der gute Mann seinen Job gute 5 Monate später erledigen durfte und auch noch alles abkleben musste, damit er nicht das Haus beschmiert. Ist grundsätzlich kein Beinbruch und auch wenig unser Problem – fügt sich aber nahtlos in das Gesamtbild der Bausteuerung ein.

Sehr geil finden wir aber unsere Terrasse, die seit Ostern endlich fertig ist:

Terrasse2

Terrasse1

Demnächst geht es dann mit frischer Kraft an Gartengestaltung, den Zaun und das Tor!

Advertisements

Hä, sind wir schon drin, oder was?!

Ja, sind wir! Seit dem 23.11.2013 wohnen wir endlich in unserem neuen Haus. Leider haben wir noch kein Internet und auch der mobile Datenempfang ist in unserem neuen Zuhaus äußerst mangelhaft, daher erst jetzt das Resümee.

Es war zuletzt – ganz wie erwartet – eine super super spannende Woche:

  • Am Montag, dem 18.11., fing der Elektriker mit End-Installation an – er wollte an einem Tag durch sein, brauchte aber bis Mittwoch. Parallel wurde die Küche eingebaut.
  • Am Mittwoch, dem 20.11., wurden die Sanitärinstallationen weitgehend fertig gestellt und wir hatten endlich warmes Wasser.
  • Am Donnerstag, dem 21.11., wurde abends der Baustrom abgebaut.
  • Am Freitag, dem 22.11., wurde morgens der Hausstromzähler eingebaut und der Fliesenleger hat noch bis mittags das Bad verfugt.
  • Am Samstag, dem 23.11., sind wir eingezogen.

Ein paar Sachen waren zwar doch noch nicht fertig, es fehlte bspw. ein Raumregler im Flur, die Bautür war noch nicht ausgetauscht und ein paar Fugen nicht ganz sauber, aber das war alles nicht bezugsverhindernd für uns und hätte uns letzten Endes auch nicht „egaler“ sein können.

Dann gingen die Umzugsvorbereitungen im Haus los, die letzten Leisten wurden befestigt, die letzten Pinselstriche geführt und die ersten IKEA-Kartons ins Haus getragen. Am Samstag waren dann ein Dutzend Leute damit beschäftigt, Kisten zu tragen, Möbel aufzubauen, Sachen einzuräumen und in der alten Wohnung schon zu malern – Wahnsinn!!

Die letzten Wochen waren für uns auch ein Kraftakt zwischen Handwerker koordinieren und ihnen Beine machen – Kartons packen – Eigenleistungen – Umziehen und alte Wohnung renovieren. Darauf haben wir wohl so bald nicht wieder Lust.

An alle Helfer daher noch einmal 1.000 Riesen-Dicke-DankeDankeDankeschön fürs Tragen, späte Arbeiten, Möbelaufbauen, Streichen, Laminatverlegen, Verpflegung, Bespaßung, Versiegeln, Transport, Autofahren und vieles, vieles mehr. Sicherheitshalber auch noch ein dickes „Sorry“, falls bei dem Stress doch mal der ein oder andere auf der Strecke geblieben sein sollte oder angemault wurde – war keine Absicht 🙂

Am 25.11. war dann auch Hausübergabe (ja, wir sind uns des zeitlich eher ungünstigen Ablaufs bewusst), wo im Beisein unseres Gutachters die bereits bekannten und neue Mängel dokumentiert wurden (Isolierung an der Leitung der Photovoltaik-Anlage, zu großer Abstand zwischen Fliese und Treppe, Wintergarten und Carport sollen gestrichen werden etc.) – alles nichts, womit man nicht kurzfristig leben könnte, aber es muss halt gemacht werden. Für die selbst verputzen Stellen soll noch Fensterputzer kommen – auf die warten wir noch immer. Leider warten wir auch noch auf eine Kopie des Protokolls, aber immerhin kam schon die Abschluss-Rechnung, wo man natürlich vergessen hatte, die  100€ für die Gerüstbrücke abzuziehen. Da jedoch noch diverse Punkte der Übergabe offen sind, kann sich Town & Country ohnehin noch Zeit lassen mit dem Ausstellen einer neuen Rechnung.

Damit neigt sich unser Hausbauprojekt dem Ende entgegen, eine Bewertung der Gewerke werde ich bei Gelegenheit noch nachreichen, ebenso ein Fazit. Ach ja, der Titel dieses Beitrags ist natürlich von hier geliehen: http://www.youtube.com/watch?v=S7mGbRkUP7Q

Wenn du es baust, werden sie kommen…

Warum heißt unser Blog eigentlich so?
Das Zitat stammt – in leicht abgewandelter Form – aus dem Film „Feld der Träume“ mit Kevin Costner, der während der Feldarbeit eine Stimme hört, die ihm befiehlt, in seinem Maisfeld ein Baseballfeld zu bauen. Als er damit fertig ist, treten viele alte – und eigentlich längst verstorbene – Baseballspieler aus dem Maisfeld  und spielen auf dem Baseballfeld der Träume. Soweit die sehr grobe Story des typischen und teils sehr kitschigen Hollywood-Films, die auf 2 Sätze reduziert wirklich etwas schräg klingt, wie mir gerade auffällt…

Aber spätestens seit dem letzten Wochenende weiß ich, wie gut der Titel zu unserem Projekt passt, denn wir haben mit den Malerarbeiten angefangen und es kamen viele Leute aus dem Familien- und Freundeskreis um zu helfen. Es war wirklich toll zu sehen, wie überall gearbeitet wurde, damit wir ein schönes Zuhause haben! Das Beste ist: dieses und nächstes Wochenende geht es weiter und es haben sich wieder viele Helfer angekündigt!

Dafür an dieser Stelle ein dickes, dickes DANKE an alle Beteiligten!!

Wo so viel Licht ist, ist auch viel Schatten und den größten Schatten wirft aktuell der Elektriker, der mir in einem Telefonat vor 3 Wochen verkündete, dass der Stromzähler ja noch beantragt werden müsste, er dazu nur eine Fertigmeldung abgeben müsste und dass wir das schon hin bekämen. Diese Woche rief mich dann unsere Bauleiterin an und fragte doch allen Ernstes, wann denn der Stromzähler käme und ich sollte mich doch dringend um einen Termin für den Zähler bemühen. Nur womit? Ein Stromzähler kann wie gesagt nur mit der Fertigmeldung des Elektrikers beantragt werden, die ich aber bis heute nicht habe, sondern nur angekündigt wurde vom Elektriker. Mal abgesehen davon, dass die Endmontage der Elektrik noch aussteht. Die erneute Nachfrage beim Elektriker wer jetzt hier was beantragt und wann er denn gedenke, die Endmontage durchzuführen, ergab, dass er tatsächlich derjenige ist, der das Schreiben ausfüllen und unterschreiben muss, damit der Energieversorger sieht, dass derjenige, der die Anlage installiert hat, auch dafür gerade steht. Den Termin der Endmontage würde er nicht planen, das solle doch HS Solid machen, die ihm mit 8 Bauleitern parallel Terminvorgaben machen würden usw. – mag ja alles sein, war aber jetzt nicht so direkt unser Problem, denn wir wollten nur endlich einen Stromzähler in unserem Haus.

Lange Rede: am 18.11. wird unsere Elektrik fertig gestellt. Allerdings haben wir keinen Stromzähler – bislang auch noch keinen beantragt und die edis ist nicht dafür bekannt, innerhalb von Stunden zu reagieren – was das für unseren avisierten Einzugstermin 23.11. bedeutet, mag sich jeder selbst herleiten.

Eine 2. Herausforderung ergab sich, als der Sanitär-Installateur (der Mann kam sogar an einem Samstag) versuchte, die Duschrinne für unsere bodengleiche Dusche im Bad zu installieren: Der Siphon war – obwohl in Standardgröße – zu hoch. Bedeutet für mich im Umkehrschluss: der Estrich wurde wohl ein wenig zu flach gegossen. Ist jetzt nicht mehr zu ändern, also neuen Siphon bestellt – mittlerweile lief die Fliesenfirma schon Amok, weil die nicht fertig fliesen konnten. Der kam dann am Folgetag allerdings hatte die Installationsfirma jetzt keinen Installateur mehr frei – also mussten wir (mal wieder in Eigenleistung) die Duschrinne anbringen. Toll, was man alles so lernen kann.

Der Vorteil ist, dass wir durch die Eigenleistungen so viele andere – zuverlässige – Handwerksfirmen kennengelernt haben, dass wir zukünftig auch ohne die HS Solid-Firmen bestens klar kommen.

Fliesen legen…

Seit dieser Woche geht es wieder voran, denn es werden im Wohnzimmer und Wintergarten Fliesen verlegt. Soweit so gut und der Beitrag könnte mit dieser kurzen, positiven Nachricht enden, wenn es sich dabei wirklich um die Arbeiten von HS Solid und nicht um Eigenleistungen handeln würde.

Der Fliesenleger von T&C hat dann gestern Nachmittag kurzerhand den für heute geplanten (und gestern Morgen bestätigten) Termin zum Beginn der Fliesenarbeiten in Bad, Gäste-WC, Küche, HWR und Flur aus Krankheitsgründen abgesagt. Einen neuen Termin konnte die Fliesenfirma nicht benennen, man ist aber unsere Terminsituation (geplanter Umzug in 3,5 Wochen ab heute) informiert und wird versuchen, die verlorene Zeit aufzuholen.

Einen konkreten Übergabetermin haben wir mittlerweile zwar noch nicht, aber eine ungefähre Aussage, dass man wohl vermutlich eventuell in KW 46/47 fertig sein könnte, wenn denn alles klappt oder auch nicht…

Immerhin liegen seit dem Wochenende alle Medien im Hauswirtschaftsraum, so dass Elektrik und Telekommunikation nur noch angeschlossen werden müssen.

Die genaue Erklärung, warum es mit dem Fliesenleger nicht geklappt hat, ist übrigens hier zu finden: Murphys Gesetz.

Wie gesagt, hatten wir ursprünglich fürs Wohnzimmer Laminat geplant, aber dann gesehen, dass einerseits normales Laminat für Fußbodenheizung nicht geeignet ist (da kommt die Wärme von unten nicht so gut durch). Andererseits würde es auch einfach nicht gut aussehen: die Küche ist offen zum Wohnzimmer, der Wintergarten ist offen zum Wohnzimmer, beide sind gefliest und Laminat, das links und rechts von Fliesen eingerahmt ist, konnten wir uns dann doch nicht so gut vorstellen.

Termin, Termin, wir brauchen ’nen Termin!

Es läuft nicht so richtig bei uns – oder doch? HS Solid und unsere „Bauleitung“ schweigen sich aktuell über das konkrete, weitere Vorgehen und insbesondere den Fertigstellungstermin aus. Die Arbeiten erfolgen nach dem Pralinenschachtel-Prinzip aus „Forrest Gump“: man weiß nie, was man (wann) bekommt.
Das würde uns alles weniger stören, wenn wir nicht zu Ende November unsere Wohnung gekündigt hätten! Übrigens in Absprache mit der „Bauleitung“, die für uns mal wieder per Telefon/Mail/SMS schwerer zu erreichen ist, als die Queen.
Der Fliesenleger soll jetzt am 30.10. anfangen und braucht wohl ca. 14 Tage – riecht stark nach Bauzeitverzögerung, denn offizielles Ende der Bauzeit wäre der 07.11., wir sind gespannt, wie HS Solid sich da raus winden will, denn wir müssen im November die Innenarbeiten abschließen, umziehen und die alte Wohnung renovieren. Ganz enge Geschichte also!

Ansonsten ist es seit einer Woche kuschelig warm im Haus, weil aufgeheizt wird. Zum Wochenende soll es ja noch mal schön werden, da kann man hoffentlich auch etwas mehr lüften.

The White House

Passend zur aktuell angespannten Lage in den USA erstrahlt unser Haus jetzt mit fertigem Außenputz in schönstem Weiß bzw. Fast-Weiß, so dass wir jetzt wirklich sagen können: Wir ziehen demnächst ins Weiße Haus.

Das Problem ist: wir hatten einen ganz anderen Putz ausgesucht! Beim Richtfest entschieden wir uns mit der Bauleiterin für 2 Farboptionen: einen etwas dunkleren und einen helleren Gelbton (30022 bzw. 30023 nach Farbschema Weber-Maxit. Frau K. wollte prüfen, inwiefern eine Zuzahlung für den dunkleren Ton nötig wäre, in dem Fall wollten wir dann auf den helleren Farbton ausweichen.

Die Putzfirma bestätigte uns dann Ende September auch den helleren Farbton. Man kann sich daher unsere Überraschung vorstellen, als wir auf die Baustelle kamen und das Haus jetzt so aussieht:

außenputz2

außenputz1

Die Rücksprache mit der Putzfirma ergab, dass offensichtlich der falsche Putz geliefert wurde und es nicht noch einmal kontrolliert wurde.
Klar, die Firma hat sich direkt bereit erklärt, noch einmal die richtige Farbe aufzubringen, aber da das Gerüst bereits abgebaut wurde und das Wetter auch nicht gerade besser wird, waren wir von der Idee nicht so begeistert.

Wir sind uns schließlich noch mit den Putzern hinsichtlich einer Entschädigung einig geworden und werden jetzt wohl für ein paar Jahre POTUS und FLOTUS von Schönwalde sein – YES, we can!

Manchmal kommt es eben doch auf die Länge an…

Es gab ja länger keine Probleme, weshalb wir am 30.09. kurzerhand mal das Aufmaß der Küche machen ließen mit dem Ergebnis, dass die Wandmaße im Grundriss OHNE Putz erstellt wurden. Wer rechnet denn damit, dass die angegebenen Wandmaße im Grundriss später gar nicht mehr stimmen, weil Putz drauf kommt? Damit mussten wir dann unsere Küchenplanung leider an die Wirklichkeit anpassen und es wurde unter anderem der begehrte Apothekerschrank gestrichen.

Ein anderes Problem haben wir uns selbst zu zuschreiben: wir wollten ursprünglich im Wohnzimmer nur Laminat verlegen (kann ja auch schick aussehen), mussten dann aber feststellen, dass Laminat auf Fußbodenheizung nur bedingt sinnvoll ist (aufgrund der Wärmedämmung muss mehr geheizt werden, das Laminat muss dafür geeignet sein usw.). Also werden wir die 32m² im Wohnzimmer auch noch fliesen…

Die Aufheizphase beginnt laut Heizungsinstallateur nun doch erst am 07.10., also eine Woche später als von der Bauleiterin angekündigt, die sich diese Woche auch erst mal etwas Urlaub nahm – natürlich ohne uns Bescheid zu sagen.
Von HS Solid hörten wir trotzdem etwas: man wollte wissen, für welchen Oberputz wir uns denn entschieden hätten. Hatten wir ja auch nur schon vor 3 Monaten mit der Bauleiterin besprochen. Aber zumindest ein Zeichen, dass die Außenputzer demnächst den Oberputz aufbringen werden.